Schul- und Geb├╝hrenordnung

Schulordnung

VORWORT

Die Musikschule Wunstorf, vertreten durch den Musikschulleiter sowie den Vorstand, freut sich darauf, mit Ihnen als Sch├╝ler oder als Eltern bzw. gesetzliche Vertreter zusammen-zuarbeiten.

Sie haben sich oder Ihr Kind zum Zwecke musikalischer Aus- oder Fortbildung angemeldet und erwarten von uns entsprechende Leistungen. Um den W├╝nschen und Anspr├╝chen aller am Leben der Musikschule Beteiligten (Sch├╝ler, Eltern, Verwaltungsangestellte, Lehrer, Musikschulleiter und Vorstand) gerecht zu werden und um einen geregelten und vor allem f├╝r Sch├╝ler und Lehrer befriedigenden Unterrichtsbetrieb gew├Ąhrleisten zu k├Ânnen, bedarf es einiger Regelungen und Abmachungen. Sie sind Gegenstand dieser Schulordnung und selbstverst├Ąndlich f├╝r alle Beteiligten bindend.

1. Aufgabe der Musikschule

Die Musikschule hat die Aufgabe, Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der ihnen jeweils angemessenen Art und Weise an die Musik heranzuf├╝hren und auszubilden. Das bedeutet insbesondere, dass Begabungen fr├╝hzeitig erkannt werden sollen, jeder Sch├╝ler seinen F├Ąhigkeiten entsprechend gef├Ârdert wird und bei Bedarf eine vorberufliche Fachausbildung durchgef├╝hrt wird.

2. Aufbau der musikalischen Ausbildung

2.1. Ausbildungsstufen

Je nach Alter und K├Ânnen erh├Ąlt der Sch├╝ler Unterricht in einer der folgenden Ausbildungsstufen:

  • Grundstufe (elementare, nicht instrumentengebundene Musikerziehung) Musikalische Fr├╝herziehung (Beginn im Alter von 4 – 5 Jahren) Musikalische Grundbildung (Beginn im Alter von 6 – 7 Jahren)
  • Unterstufe Gruppen- und Einzelunterricht
  • Mittelstufe Gruppen- und Einzelunterricht
  • Oberstufe in der Regel Einzelunterricht
  • Zus├Ątzlich werden Kurse, Ensembles und Arbeitsgemeinschaften als Erg├Ąnzungsf├Ącher eingerichtet.

 

2.2. Die Aufnahme in die weiterf├╝hrenden Ausbildungsstufen ist nur m├Âglich, wenn der Sch├╝ler die Lernziele der jeweils vorhergehenden Ausbildungsstufe erreicht hat. ├ťber Sonderregelungen entscheidet der Musikschulleiter.

2.3. Den Zielen der Musikschule entsprechend werden insbesondere solche F├Ącher empfohlen, die sich f├╝r das gemeinsame Musizieren eignen.

3. Schuljahr

Das Schuljahr der Musikschule Wunstorf beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember des Jahres. Die Ferien- und Feiertagsordnung der ├Âffentlichen allgemein bildenden Schulen gilt auch f├╝r die Musikschule.

4. Aufnahmebedingungen

4.1. Anmeldungen sind auf dem entsprechenden Vordruck in schriftlicher Form an die Gesch├Ąftsstelle der Musikschule zu richten. Bei minderj├Ąhrigen Sch├╝lern ist die schriftliche Zustimmung der Eltern bzw. der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

4.2. Anmeldungen werden erst durch die schriftliche Best├Ątigung des Musikschulleiters rechtswirksam. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.

4.3. Neue Sch├╝ler sollen grunds├Ątzlich zum Beginn des Schuljahres aufgenommen werden. F├╝r den Instrumentalunterricht k├Ânnen Sch├╝ler auch w├Ąhrend des laufenden Schuljahres aufgenommen werden, wenn seitens der Musikschule daf├╝r die Voraussetzungen gegeben sind.

5. Abmeldebedingungen

5.1. Abmeldungen sind nur zum 31. M├Ąrz, 30. September sowie zum 31. Dezember eines jeden Jahres mit einer K├╝ndigungsfrist von 3 Monaten m├Âglich. Bei Wegzug oder schwerer Krankheit kann der Musikschulleiter Abmeldungen auch au├čerhalb der genannten K├╝ndigungsfristen zulassen.

5.2. F├╝r Abmeldungen w├Ąhrend der Probezeit gilt Ziffer 6.2.

6. Probezeit

6.1. Die ersten drei Monate nach Unterrichtsbeginn gelten als Probezeit. W├Ąhrend dieser Phase beobachten Lehrer und Sch├╝ler bzw. deren Eltern oder gesetzliche Vertreter, ob der Sch├╝ler gen├╝gend Interesse und Begabung f├╝r eine erfolgreiche Teilnahme am weiteren Unterricht mitbringt.

6.2. W├Ąhrend der Probezeit betr├Ągt die K├╝ndigungsfrist vierzehn Tage zum Monatsende. Sie gilt f├╝r beide Vertragspartner.

7. Unterrichtsorganisation

7.1. Der Unterricht der Musikschule Wunstorf findet in verschiedenen Unterrichtsr├Ąumen statt. Nach M├Âglichkeit werden die W├╝nsche um Unterrichtung an einer bestimmten Unterrichtsst├Ątte erf├╝llt; es kann jedoch kein Anspruch darauf erhoben werden.

7.2. Der Unterricht findet in der Regel w├Âchentlich statt.

7.3. Unterricht, den der Sch├╝ler durch Krankheit, pl├Âtzliche Verhinderung oder unentschuldigtes Fehlen vers├Ąumt, wird nicht nachgeholt.

8. Pflichten des Sch├╝lers

8.1. Der Sch├╝ler ist zur regelm├Ą├čigen Teilnahme am Unterricht und an erg├Ąnzenden Veranstaltungen verpflichtet. Mehrmaliges unentschuldigtes Fehlen des Sch├╝lers und schwere Verst├Â├če gegen die Schuldisziplin berechtigen die Musikschule zur au├čerordentlichen K├╝ndigung des Unterrichtsvertrages.

8.2. ├ťber die Freude und das Interesse am Musizieren hinaus muss der Sch├╝ler die Mindestanforderungen der Lehrpl├Ąne erf├╝llen. Zeigt der Sch├╝ler im Unterricht infolge mangelnder Begabung, mangelnden Flei├čes oder aus anderen Gr├╝nden geringere Fortschritte, als unter Ber├╝cksichtigung aller Umst├Ąnde normalerweise erwartet werden kann, und stellen sich nach einem angemessenen Zeitraum individueller F├Ârderung (und nach R├╝cksprache mit den Eltern oder gesetzlichen Vertretern) keine positiven Ver├Ąnderungen ein, so kann die Musikschule aus diesen Gr├╝nden das Unterrichtsverh├Ąltnis k├╝ndigen. Die Absicht der K├╝ndigung aus diesen Gr├╝nden ist dem Sch├╝ler bzw. seinen Eltern oder gesetzlichen Vertretern vorher schriftlich mitzuteilen.

8.3. Der Sch├╝ler ist verpflichtet, einmal pro Schuljahr an einem von der Musikschule Wunstorf veranstalteten Vorspiel teilzunehmen. Ausnahmen k├Ânnen durch den Musikschulleiter genehmigt werden.

8.4. ├ľffentliche Auftritte des Sch├╝lers, Meldungen zu Wettbewerben sowie Pr├╝fungen in den von der Musikschule erteilten F├Ąchern bed├╝rfen der Zustimmung des Lehrers oder des Musikschulleiters.

9. Instrumente

9.1. Grunds├Ątzlich soll der Sch├╝ler bei Beginn des Unterrichts ein Instrument besitzen. Streich-, Holz- und Blechblasinstrumente k├Ânnen jedoch im Rahmen der Best├Ąnde der Musikschule an die Sch├╝ler vermietet werden.

9.2. Die Mietzeit betr├Ągt in der Regel ein Jahr und kann nur auf begr├╝ndeten Antrag verl├Ąngert werden.

9.3. Instrument und Zubeh├Âr sind auf Kosten des Mieters instand zu halten. ├ťber Einzelheiten der Pflege hat sich der Teilnehmer bei der Lehrkraft zu unterrichten. Mit Reparaturen d├╝rfen nur von der Musikschule benannte Firmen beauftragt werden.

9.4. F├╝r Verlust und Besch├Ądigung hat der Mieter in vollem Umfange einzustehen. Es wird der Abschluss einer Haftpflichtversicherung empfohlen.

9.5. Instrument und Zubeh├Âr d├╝rfen nicht an Dritte weitergegeben werden.

10. Geb├╝hren

Die Unterrichtsgeb├╝hren sind in einer gesonderten Geb├╝hrenordnung festgelegt.

11. Gesundheitsbestimmungen

Beim Auftreten ansteckender Krankheiten sind die allgemeinen Gesundheitsbestimmungen f├╝r Schulen anzuwenden.

12. Aufsicht

Eine Aufsichtspflicht der Musikschule ├╝ber die Sch├╝ler besteht nur w├Ąhrend des Unterrichts.

13. Haftung

F├╝r Sch├Ąden aller Art, die auf Verschulden der Mitarbeiter der Musikschule zur├╝ckzuf├╝hren sind, haftet die Musikschule nur bei Vorsatz und grober Fahrl├Ąssigkeit.

14. Inkrafttreten

Die Schulordnung tritt am 1.1.1986 in Kraft.

Geb├╝hrenordnung der Musikschule Wunstorf e.V.

┬ž 1 Geb├╝hrenpflicht

1. F├╝r die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen der Musikschule werden Geb├╝hren nach dem Geb├╝hrentarif erhoben.

2. F├╝r Kurse in Erg├Ąnzungsf├Ąchern (z.B. Sing-, Instrumentalgruppen und Orchester, Kammermusik) werden keine Geb├╝hren erhoben, sofern der Teilnehmer Sch├╝ler der Musikschule im Hauptfachunterricht ist.

3. Die Unterrichtsgeb├╝hren sind fortlaufend auch w├Ąhrend der Ferien sowie Krankheitszeiten des Sch├╝lers zu zahlen und jeweils 1/4j├Ąhrlich im Voraus f├Ąllig.

4. F├╝r Sch├╝ler, die ihren ersten Wohnsitz nicht in Wunstorf haben, wird in den Unterrichtsarten Musikalische Fr├╝herziehung und Grundbildung, Omnibus und Einzelunterricht ein Zuschlag von 20% auf die Unterrichtsgeb├╝hr erhoben.

┬ž 2 Geb├╝hrenschuldner

Geb├╝hrenschuldner sind die Sch├╝ler, bei Minderj├Ąhrigen auch deren gesetzliche Vertreter als Gesamtschuldner.

┬ž 3 Erm├Ą├čigungen

1. Eine Erm├Ą├čigung der Geb├╝hren kann auf Antrag gew├Ąhrt werden als

a) Sozialerm├Ą├čigung
b) Geschwistererm├Ą├čigung (jedoch ab 18 Jahren nur f├╝r Sch├╝ler der allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen sowie Studenten jeweils mit Bescheinigung)
c) Mehrf├Ąchererm├Ą├čigung
├ťber den Antrag entscheidet der Musikschulleiter.

2.
a) Dem Antrag auf Sozialerm├Ą├čigung sind ein Einkommensnachweis sowie Angaben ├╝ber den Familienstand (Anzahl und Alter der Kinder) und die H├Âhe der Miete beizuf├╝gen.
b) Geschwistererm├Ą├čigung wird unabh├Ąngig von der H├Âhe des Einkommens bewilligt.
c) Mehrf├Ąchererm├Ą├čigung setzt durch Pr├╝fung nachgewiesene Begabung voraus.

┬ž 4 R├╝ckerstattung

F├Ąllt der Unterricht aus Gr├╝nden, die im Verantwortungsbereich der Musikschule liegen, ├Âfter als dreimal im Jahr aus, so hat der Zahlungspflichtige am Ende des Kalenderjahres auf Antrag Anspruch auf R├╝ckerstattung der Geb├╝hren f├╝r die dar├╝ber hinaus ausgefallenen Unterrichtsstunden.

┬ž 5 Wechsel der Unterrichtsform

Wechselt ein Sch├╝ler der Musikschule innerhalb des Schuljahres die Unterrichtsform, so wird die dementsprechende Unterrichtsgeb├╝hr ab dem Zeitpunkt des Wechsels berechnet.

┬ž 6 Abmeldung

Die K├╝ndigung des Unterrichtsverh├Ąltnisses (Abmeldung) ist nur zum 31. 3., 30. 9. und 31. 12. eines jeden Jahres mit einer K├╝ndigungsfrist von jeweils 3 Monaten m├Âglich. Die ersten 3 Monate nach Unterrichtsbeginn gelten als Probezeit. W├Ąhrend der Probezeit betr├Ągt die K├╝ndigungsfrist 14 Tage zum Monatsende.

┬ž 7 Inkrafttreten

Die Geb├╝hrenordnung tritt am 1. Januar 2013 in Kraft.

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